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HELFEN SIE MIT DEN KIRCHTURM DER ST. PETRI KIRCHE – EINES DER WAHRZEICHEN DER STADT TARTU –
ZU RENOVIEREN!

 

Was Menschenhände geschaffen haben, das braucht immer wieder die Erneuerung und Verbesserung.

Um sein ehrwürdiges Leben fortsetzen zu können, benötigt der Kirchturm der St. Petri Kirche viele Hände von Bauarbeitern und gebende Hände von Menschen, die mit ihren Spenden die Renovierung ermöglichen.

Der Kirchturm wurde 1941 und 1944 stark geschädigt, blieb aber trotzdem stehen. In den Nachkriegsjahren wurde vorübergehend auf dem Turmhelm Blech angebracht und das steht dort auch heute noch.
Die Gemeinde hat mit der Renovierung des Turmes angefangen.
Zu der ersten Etappe gehören die Forschungen und Projektierung und auch das Anordnen der Dokumentation. Diese Etappe kostet der Gemeinde 10 000 EUR.
Die Summe der Turmrenovierung stelllt sich nach der Projektierung fest. Die Gemeinde sammelt freiwillige Spenden dafür . Die Hälfte der nötigen Summe hat man mit zwei Jahren zusammen.

 

Es segne Gott alle liebenswürdigen Spender!

 

Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. Psalm 103, Vers 2

Die Renovierung des Haupteinganges der Kirche.

Die massiven Haupttüren, die unter Denkmalschutz stehen, sind die Visitenkarte unserer Kirche und bereiten mit ihrer Schönheit und Würde allen Gemeindemitglieder und Besuchern Freude. Auf den Aufruf der Gemeinde, die Türe zu renovieren, ist schon reagiert worden und eine liebenswürdige Familie möchte diese Arbeiten unterstützen. Die Gemeinde hofft deswegen, dass der Haupteingang der Kirche schon in diesem Jahr renoviert werden kann.

Die Renovierung der großen Glasfenster hinter dem Altar.

Die schönen Buntglasfenster sind nach dem Zerschellen die ganzen Nachkriegszeiten mit Gipsplatten bedeckt gewesen.
Im Frühjahr 2010 wurde mit Wiederherstellung des Altarraumes angefangen, wie sie ursprünglich war.
Das ganze Projekt kostet 14 000 EUR.
Die Gemeinde renoviert die Altarfenster durch Spenden. Jede Gabe, die aus Herzen gekommen ist, ist hochgepreist und bedankt.

Die Renovierung der Glasfenster

Die Kirchenfenster sind in schlechtem Zustand und wegen Wind und Kälte mit Plastikfolie bedeckt.
In der Kirchensaal gibt es 20 Fensteröffnungen, in jeder Öffnung zwei Fenster.
Ein Fenster hat zwei Rahmen, innere und äussere.
Wiederaufbau der Fensteröffnung kostet 900 EUR
Wiederaufbau des einen Fenster kostet 450 EUR

Die Aussenleuchter der St. Petri- Kirche

Die jetzigen Strassenleuchter, die an den Ecktürmen der Kirche hängen, sind alt und sehen sehr grässlich aus.
Die Gemeinde hat die neuen Laternen ausgewählt und möchte die in diesem Herbst schon gegen alten austauschen.
Das ganze Projekt mitsamt Befestigung kostet 1200 EUR
Eine Laterne kostet 110 EUR

Der Turm der St. Petrikirche


Die 1864 selbstständig gewordene estnische Stadtgemeinde hat ihre Kirche in den Jahren 1882-1884 errichtet. Sie wurde nach V. Schröders Vorstellung (1880), der die Ausschreibung im St. Petersburger Architektenverein gewonnen hatte, in etwas veränderter Weise gebaut. V. Schröter war zu dieser Zeit einer der führenden Architekten Russlands.

Die Baukosten der aus rotem Ziegelstein in neugotischem Stil gebauten Kirche betrugen etwa 110 000 Rubel. Diese Summe wurde fast ausschließlich aus Spenden finanziert.

Das 1884 fertiggestellte Kirchengebäude besaß noch keinen Turm.

Am 15. September 1902, am Gedenktag der Einweihung der Kirche, wurden durch einen sehr erfolgreichen Kirchenbasar 3254 Rubel und 38 Kopeken erwirtschaftet, so dass der Turmbau begonnen werden konnte. Mit Hilfe weiterer Spenden konnte dieser im Jahre 1903 fertig gestellt werden.

Der viereckige Turm mit seinen Treppenhallen und Wirtschaftsräumen gibt dem Kirchengebäude einen eigenen Ausdruck. Von jedem Eckbereich im Inneren der Kirche führen Treppen auf die Galerien und den Chor.

Baumeister war G. Beermann, der schon bei dem Kirchenbau seine Geschicklichkeit und Kompetenz gezeigt hatte. Architekt für den oberen Teil des Turmes und für den Turmhelm war G. Hellat. Die Stahlkonstruktionen fertigte das Putilov-Werk aus St. Petersburg. Die aus der deutschen Stadt Bodenem bestellte Turmuhr zeigt noch heute die genaue Uhrzeit für die Kirchenbesucher und die Menschen in Tartu an.

In dem Bericht des Kirchenvorstandes der St. Petrigemeinde aus dem Jahr 1903 heißt es: “Der Turmbau hat gezeigt, was unsere Gemeinde kann, wenn sie alle Kräfte vereinigt, wenn sie etwas wirklich will.”

Diese Fähigkeit der Gemeinde wurde aber in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder auf die Probe gestellt.

So wurde das Kirchengebäude besonders zum Ende des 2. Weltkrieges stark beschädigt. 1947 konnte die Hauptkonstruktion des Kirchturmes renoviert werden, wofür 16 298 Rubel gesammelt wurden. In den nächsten Jahren konnten die größten Schäden zwar beseitigt werden. Für eine grundlegende Sanierung des gesamten Turmgebäudes aber fehlte der Gemeinde mit ihren gegenwärtig knapp 1 000 Mitgliedern die finanzielle Kraft.